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Press release of people of school about the ongoing eviction

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Deutsch unten

„We, the people from Gerhart Hauptmann School resist against the brutality of the Friedrichshain-Kreuzberg District!

After the District sent us an eviction notice on 20 February, threatening to kick us out on 19 March 2015, we are fighting back with legal means. 24 people from the School have gone to court against the eviction order (the lawyers already faxed all papers to the District on Monday). Weiterlesen


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MY RIGHT IS YOUR RIGHT! Großdemonstration am Globalen Tag gegen Rassismus

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Großdemonstration am Globalen Tag gegen Rassismus
21. März 2015 | 13h | Spreewaldplatz, Berlin-Kreuzberg

Gemeinsamer Plattformaufruf (English Version below)

Wir rufen auf zur Demonstration am Globalen Tag gegen Rassismus: Wir wollen die Stimmen erheben gegen Rassismus, Antiromaismus, Islamfeindlichkeit, Antisemitismus und gegen die unmenschliche Asylpolitik in Deutschland und Europa. Während deutsche Unternehmen wie Heckler & Koch ihre Waffen in Krisenregionen exportieren, sterben Menschen auf der Flucht vor bewaffneten Konflikten und Kriegen im Mittelmeer. Während europäische Regierungen Wirtschaftsabkommen außerhalb der EU beschließen, die Ausbeutung und Armut festigen, werden Menschen an der Migration Richtung Europa gehindert. Die neuen Mauern in und um Europa bedeuten eine Fortführung des europäischen Kolonialismus. Durch Racial Profiling setzen Polizei, Behörden und Institutionen innerhalb der EU fort, was die Grenzschutzagentur Frontex an den Außengrenzen macht. Die Wut über eine solch menschenverachtende Politik wollen wir am 21. März 2015, dem Globalen Tag gegen Rassismus, gemeinsam lautstark auf die Straße tragen!  Weiterlesen


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Gemeinsam auf die Straße: For A Better Life Together!

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„Solidarität mit Geflüchteten – Für ein besseres gemeinsames Leben“ – so lautet das Motto des Aufrufs von Asylsuchenden, der an alle Menschen in Deutschland gerichtet ist. Mit der Demonstration soll den Menschen Gehör verschafft werden, die in den letzten Wochen und Monaten besonders Rassismus, Diskriminierung und Stigmatisierung erlebt haben: Den Geflüchteten. Seit den Aufmärschen von Pegida hat sich die Zahl der Übergriffe auf Geflüchtete, Migrant*innen und Muslime mehr als verdoppelt. Gleichzeitig ist es für die Betroffenen schwer, sich in der öffentlichen Debatte zu Wort zu melden und gehört zu werden. Solange nur über und nicht mit ihnen diskutiert wird, sorgt das für stark verzerrte Bilder der Situation von Asylsuchenden.

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SoliPartey mit Refugee Struggle For Freedom!

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Einladung zur Solisause: äthiopische Gerichte, traditionelle Kaffeezeremonie und nette Musik die ganze Nacht!

„Refugee Struggle for Freedom“, jene Gruppe, welche vor Kurzem den Fernsehturm am Alex und das DGB-Haus besetzte, lädt am kommenden Samstag, 20.12., ein zur Soliparty in der Werkstatt der Kulturen.

Lasst uns zusammen kommen, uns austauschen und gegenseitig unterstützen.

Bis Samstag!

# Samstag, 20.12.14, 19h

# Wissmannstraße 32 (Werkstatt der Kulturen), 12049 Berlin, Nähe Hermannplatz
Dear freedom fighters,

the group „Refugee Struggle for freedom“ http://refugeestruggle.org/ who
occupied the TV Turm at Alexanderplatz, and the DGB Hause lately, are
making a soliparty on next Saturday 20.12 from 7pm in the

There will be ethiopian food and traditional coffee ceremony, and then nice
music all night!

Let’s meet, exchange and support each other!
See you saturday!


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Freihandel und die Festung Europa

Im 19. Jahrhundert gab es in Europa, insbesondere in Deutschland, Hungerwanderungen, die von der Polizei begleitet wurden. Und das nicht, um die Flüchtenden zu drangsalieren oder anzugreifen, sondern um Zwischenfälle unter ihnen und Angriffe auf sie zu verhindern.
Zu diesem Zeitpunkt begann eine Auswanderungswelle von Europa nach Amerika.
Europa erlebte im Zuge der Industrialisierung eine Bevölkerungsexplosion. Die Landwirtschaft konnte trotz enormer Produktivitätssteigerung nicht genug Erträge für alle bringen. Parallel dazu lebten immer mehr Menschen in prekären Verhältnissen, die diese zwangen, die eigene Arbeitskraft jeden Tag aufs Neue zu einem Hungerlohn zu verkaufen.
In den Schulbüchern Europas wird über diese Zeit unter Einsatz der Begriffe „Auswanderungen“ und „Auswanderungswellen“ geschrieben – ein anderes Wort wäre „Flüchtlingswelle“ gewesen. Dieses Wort wird nicht verwendet, obwohl diese Menschen genauso vor Hunger und Ausbeutung geflohen sind, wie es zurzeit viele Menschen aus Afrika und Asien tun, die den Weg nach Europa auf sich nehmen. Die Vermeidung des schon an sich verharmlosenden „Flüchtlings“-Begriff hat jedoch nicht nur etwas damit zu tun, dass die ausgewanderten Menschen im 19. Jahrhundert in Nordamerika als weißhäutiges Kanonenfutter gegen die indigene Bevölkerung Nordamerikas eingesetzt werden konnten, sondern impliziert auch einen Eurozentrismus, der uns in der heutigen Geflüchteten – Debatte wieder begegnet. Weiterlesen


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Oplatz, Ohlauer, Gürtelstraße – Wie weiter mit den Geflüchtetenprotesten?

Da der Winter langsam kommt und die Refugees noch immer keine beheizte Unterkunft haben, sind besonders wärmende Sachspenden wie warme Kleidung, Wärmflaschen, etc. sehr willkommen. Aber auch nicht schnell schlecht werdendes Essen wird immer gebraucht. Eine Spendenkiste wird morgen bereit stehen.


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Oplatz, Ohlauer, Gürtelstraße – Wie weiter mit den Geflüchtetenprotesten?

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Infoveranstaltung und Vernetzungstreffen

Vor mittlerweile über zwei Jahren trafen am 6. Oktober 2012 ca. 70 Geflüchtete und 100 Unterstützer*innen nach einem 600km langen Fußmarsch in Berlin ein, um gegen Residenzplicht, Lager, das Sachleistungsprinzip und die Einschränkung der Bewegungsfreiheit durch Deutschland, die EU und den gesamten Schengen-Raum zu protestieren. Gefordert werden Bleiberecht, rechtliche Gleichstelltung und ein Ende der Abschottungspolitik der Festung Europa.
Trotz massiver Repression ist die Protestbewegung stetig gewachsen und nicht nur in Berlin zu einem unüberhörbaren Sprachrohr der Geflüchteten geworden. Nach der erneuten Zuspitzung der Lage an der Gerhard-Hauptmann-Schule, dem bevorstehenden Winter und der massiven Repression ist es weiterhin wichtig, die Vernetzung voranzubringen und gemeinsam über mögliche Handlungsoptionen nachzudenken.
Wir wollen durch Kurzvorträge zur rechtlichen sowie politischen Lage und Berichte von eingeladenen Refugees einen kurzen thematischen Input geben und das Ganze in einen größeren Kontext setzen. Welche Faktoren verursachen Geflüchtetenströme, was haben Deutschland und die EU damit zu tun und wie können wir beide Ebenen, die konkrete Hilfe und das Informieren über allgemeine Ursachen, sinnvoll miteinander verbinden, uns untereinander besser vernetzen und die Bewegung weiter wachsen lassen?

veranstaltet von Noya Berlin
im Rahmen des monatlichen
attac Berlin-Plenums

#Dienstag, 18.11.2014
#19h im Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin